Im worst-case-Fall kann versucht werden, eine defekte Festplatte über eine Linux-LiveCD zu clonen bzw. deren Inhalt zu retten.

systemrescuecd

fdisk -l

ddrescue -f -n /dev/sda /dev/sdb /media/myusb/rescue.log
ddrescue -d -f -r3 /dev/sda /dev/sdb /media/myusb/rescue.log
fdisk /dev/sdb 
e2fsck -v -f -p /dev/sdb1
e2fsck -v -f -p /dev/sdb2

Schritt Befehl Funktion
1 ddrescue -f -n /dev/sda /dev/sdb /media/myusb/rescue.log Der erste Durchlauf von ddrescue, bei dem nur jene Daten kopiert werden, die ddrescue problemlos lesen kann.

-n (engl. „no-split“), fehlerhafte Bereiche nicht teilen oder mehrfach zu lesen versuchen.

2 ddrescue -d -f -r3 /dev/sda /dev/sdb /media/myusb/rescue.log Zweiter Durchlauf von ddrescue, bei dem es jeden nicht problemlos zu lesenden Sektor bis zu dreimal (Parameter „-r3“) zu lesen versucht.

Die Ausgabe des ersten Durchlaufs wird durch diesen zweiten Durchlauf ergänzt, das heißt ddrescue versucht bei diesem zweiten Durchlauf
die Lücken in der Ausgabe seines ersten Durchlaufs zu füllen.

3 fdisk /dev/sdb Falls die Partitionstabelle beschädigt ist, muss man in diesem Schritt versuchen, mit fdisk die Partitionstabelle zu restaurieren.
4 e2fsck -v -f -p /dev/sdb1 Ermittelt und verbessert eventuelle Fehler im Dateisystem der von ddrescue geschriebenen Partition sdb1.

-f (engl. „force“), unter allen Umständen erzwungene Überprüfung des Dateisystems.
-p (engl. „preen“) automatische Korrektur aller Probleme, die keines menschlichen Eingreifens bedürfen.

5 e2fsck -v -f -p /dev/sdb2

Ermittelt und verbessert eventuelle Fehler im Dateisystem der von ddrescue geschriebenen Partition sdb2.

 


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